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Berücksichtigungen beim Betonmischungsdesign für Gleitschalungsprojekte

2026-02-01 18:24:54
Berücksichtigungen beim Betonmischungsdesign für Gleitschalungsprojekte

Rheologiekontrolle: Optimierung von Fließgrenze und Fließverhalten für einen kontinuierlichen Prozess Slipform-Verlegung

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Warum Trennung (Segregation) zu Unterbrechungen während des Pflasterprozesses führt – und wie die Rheologie dies verhindert

Wenn bei schnellen Gleitbetonierarbeiten eine Kornabtrennung auftritt, führt dies zu einer ungleichmäßigen Materialdichte unter der Glättleiste. Dieses Problem verursacht unerwartete Betriebsunterbrechungen, die Kosten von rund 420 US-Dollar pro Minute allein für Arbeitskräfte verursachen können – zuzüglich der gesamten verschwendeten Maschinenstillstandszeit. Die Ursache hierfür? Ein Konflikt zwischen dem Fließverhalten des Betons (seinen rheologischen Eigenschaften) und der Energie der Vibratoren. Grundsätzlich sinken die größeren Gesteinskörner ab und die feinere Paste bewegt sich nach oben, sobald der Fließwiderstand des Betons höher ist als das, was die Vibratoren bewältigen können. Eine intelligente Rheologie-Steuerung verhindert dieses gesamte Problem, indem sie sich auf drei entscheidende Faktoren konzentriert, die tatsächlich synergistisch zusammenwirken:

  • Fliessgrenze von 40–60 Pa·s – ausreichend, um einer Kornabtrennung unter Vibration zu widerstehen, ohne die Schnecken zu überlasten;
  • Hohe Schergeschwindigkeits-Plastizität von 15–25 Pa·s – ermöglicht eine gleichmäßige, stetige Extrusion bei Pflastergeschwindigkeiten von 0,8–1,2 m/s;
  • Slump-Flow von 650–750 mm – zuverlässig erzielbar mittels Polycarboxylat-Superplastifizierern und nicht durch überschüssiges Wasser.

Feldversuche bestätigen, dass dieser ausgewogene Ansatz die Stillstände während des Betriebs um 75 % reduziert und so einen homogenen Durchfluss durch die Schnecken sowie eine gleichmäßige Planierunterstützung gewährleistet.

Das kritische Triumvirat: Fließgrenze, plastische Viskosität und Slump-Fluss bei der Hochgeschwindigkeitsextrusion

Die Beziehung zwischen Fließgrenze, plastischer Viskosität und Slump-Fluss spielt eine entscheidende Rolle bei kontinuierlichen Slipform-Extrusionsverfahren. Die Fließgrenze bezeichnet im Wesentlichen die Kraft, die erforderlich ist, bevor das Material zu fließen beginnt. Fällt dieser Wert unter etwa 40 Pascal, treten typischerweise Probleme wie Randabsacken und Oberflächenausschwitzung auf. Umgekehrt führt eine Fließgrenze über etwa 60 Pascal dazu, dass das Material nicht mehr ordnungsgemäß fließt und sich während der Verarbeitung neigt, zu entmischen. Die plastische Viskosität gibt Aufschluss darüber, wie widerstandsfähig das Material gegenüber einer Scherbewegung ist. Gerätehersteller haben festgestellt, dass Werte über 25 Pascal-Sekunden zu einem etwa doppelt so hohen Verschleiß der Glättekanten im Vergleich zu Standardbedingungen führen. Werte unter 15 Pascal-Sekunden können zu Problemen bei der ausreichenden Kohäsion des Materials führen, insbesondere bei Fördergeschwindigkeiten über vier Fuß pro Minute. Obwohl Slump-Fluss-Messungen gängige Praxis sind, müssen sie ergänzend zu dynamischen Rheologietests betrachtet werden. Tragbare Rheometer liefern tatsächlich aussagekräftige Zusammenhänge zwischen Slump-Fluss-Messwerten einerseits sowie Fließgrenze und Viskositätsparametern andererseits – etwas, das herkömmliche statische Slump-Tests allein schlichtweg nicht leisten können.

Konsistenz und Verarbeitbarkeit: Zielbereiche und Echtzeit-Anpassung für zuverlässiges Gleitschalungsverfahren

Sich wandelnde Branchenstandards: Von 1–3 Zoll auf 2,5–4 Zoll Konsistenz für faserverstärkten Gleitschalungsbeton

Die Art und Weise, wie wir die Konsistenz messen, hat sich im Laufe der Zeit erheblich verändert, da die Baustoffe stetig verbessert wurden. Früher benötigte Normalbeton etwa 1 bis 3 Zoll Konsistenz, um eine gleichmäßige Durchmischung ohne Trennung der Bestandteile zu gewährleisten. Heute streben Bauunternehmer bei den zahlreichen faserverstärkten Mischungen typischerweise einen Konsistenzbereich von 2,5 bis 4 Zoll an. Dieses breitere Fenster ermöglicht es ihnen, mit Stahlfasern oder den winzigen synthetischen Fasern zu arbeiten, ohne die Fließfähigkeit der Mischung durch die Schalung zu beeinträchtigen oder zu viel Wasser an die Oberfläche steigen zu lassen. Was steckt eigentlich hinter dieser Änderung? Bessere Superplastifizierer, die heute auf dem Markt erhältlich sind, sowie das zunehmende Know-how von Ingenieuren beim gleichmäßigen Verteilen der Fasern innerhalb der gesamten Betoncharge. Es geht nicht mehr allein darum, einfach mehr Wasser in die Mischung einzubringen.

Intelligente PlatzierungsinTEGRATION: Dosierpumpen für Zusatzmittel mit GPS-Telemetrie des Fertigbetonfahrschleppers verbunden

Die Echtzeit-Steuerung der Verarbeitbarkeit wird durch die Integration von IoT-Technologie möglich. Die Dosierpumpen für Zusatzmittel synchronisieren sich tatsächlich sowohl mit der GPS-Telemetrie des Fertigbetonfahrzeugs als auch mit den an Bord befindlichen Rheometern. Was geschieht dann? Ein geschlossener Regelkreis übernimmt die Steuerung und passt die Mengen an Superplastifizierer und Wasser bei Bedarf automatisch an, sobald Live-Daten zu Slump-Fluss und Fließspannung vorliegen. Laut Feldtests, die 2023 von ScienceDirect veröffentlicht wurden, reduziert dieser Ansatz die Schwankungen der Verarbeitbarkeit um rund 40 Prozent im Vergleich zu manuellen Anpassungen durch das Personal. Dies macht einen großen Unterschied, da dadurch störende Kaltfugen vermieden werden und die Einbaugeschwindigkeit konstant bei etwa 1,2 Metern pro Minute gehalten wird – selbst bei wechselnden Witterungsbedingungen im Tagesverlauf. Mit einem solchen Rückkopplungssystem für den Slump-Wert betrachten Auftragnehmer den Slump nicht mehr lediglich als ein Merkmal, das entweder die Prüfung besteht oder daran scheitert. Stattdessen behandeln sie ihn als einen Parameter, der während der eigentlichen Bauausführung ständige Aufmerksamkeit und Feinabstimmung erfordert.

Gesamtkonzept und zementgebundenes Systemdesign für Verschleißfestigkeit und konsistente Gleitschalungsbau-Leistung

Kornwinkeligkeit des groben Zuschlags vs. Glättebrettverschleiß: Daten von Weifang Convey International Systems

Die Kornwinkeligkeit des groben Zuschlags beeinflusst entscheidend sowohl die Haltbarkeit der Fahrbahn und als auch die Lebensdauer der Fertigbetonmaschine. Während eine hohe Winkeligkeit die Verzahnung und die Oberflächenverschleißfestigkeit im erhärteten Beton verbessert, beschleunigen übermäßige Bruchflächen den abrasiven Verschleiß an schwingenden Glättebrettern. Untersuchungen identifizieren einen modifizierten Bruchflächenanteil von 40–70 % als optimal – er gewährleistet strukturelle Integrität, ohne unverhältnismäßigen Metall-auf-Stein-Abrasion zu verursachen.

Das Gesamtbilanz verbessert sich, wenn wir uns die Konstruktion von Zementsystemen genauer anschauen. Durch die Zugabe von Mikrokieselsäure zusammen mit verschiedenen zusätzlichen zementähnlichen Materialien wird die Paste dichter und bildet so eine Art Schutzschild, der größere Partikel daran hindert, direkt mit der Glätteschiene in Berührung zu kommen. Kombiniert man diesen Ansatz mit optimierten Partikel-Packungsanordnungen, ergibt sich eine spürbare Verbesserung der Pumpfähigkeit – etwa 15 bis sogar 30 Prozent besser als bei Standardmischungen. Auch Feldversuche auf tatsächlichen Baustellen haben etwas Interessantes gezeigt: Wenn Bauunternehmer Flusskies verwenden, der nicht zu kantig ist (mit Abriebverlusten unter 8 % gemäß ASTM-Normen), gemischt mit dreikomponentigen Zementblends, erhöht sich die Lebensdauer der Glätteschienen tatsächlich um rund 40 bis 60 Betriebsstunden gegenüber der Verwendung von gewöhnlichem zertrümmertem Granit. Dies zeigt, dass es weniger darauf ankommt, Einzelkomponenten isoliert auszuwählen, sondern vielmehr darauf, wie verschiedene Materialien miteinander interagieren – denn genau das führt zu glatteren Extrusionsprozessen und länger haltbaren Straßen.

Feldvalidierungs- und Qualitätssicherungsprotokolle speziell für das Gleitschalungsverfahren

Eine ständige Überwachung der Qualität während der Produktion hilft dabei, die wichtigen rheologischen Zielwerte im gesamten Prozess aufrechtzuerhalten. Die Fließbreite (Slump flow) muss im Bereich von etwa 2,5 bis 4 Zoll (ca. 650 bis 750 mm) bleiben; andernfalls gerät der Prozess zunehmend außer Kontrolle. Die Inline-Überwachung der Fließgrenze (yield stress) erfasst potenzielle Entmischungsprobleme, noch bevor diese den Extrusionsprozess tatsächlich beeinträchtigen. Die Prüfung der Oberflächenebenheit erfolgt stündlich mithilfe von Laserprofilometern, die den ASTM-Normen entsprechen. Ein großer Anlagenhersteller erzielte interessante Ergebnisse, als er automatisierte Zusatzmitteldosiersysteme mit GPS-Verfolgungstechnologie kombinierte – in seinen Tests sanken die Abweichungen bei der Fließbreite um rund 37 %. Auch nach dem Einbringen des Materials ist weiterhin Handlungsbedarf gegeben: Die Inspektion der Fugen sowie die Entnahme von Kernproben nach 24 Stunden ermöglichen es, die Entwicklung der Druckfestigkeit zu überprüfen und sicherzustellen, dass diese dünnwandigen Fahrbahndecken im Laufe der Zeit ihre Festigkeit behalten und nicht an den Fugen versagen. All diese Schritte zusammen tragen dazu bei, den Extrusionsprozess reibungslos zu halten, übermäßigen Verschleiß der Maschinen zu vermeiden und letztlich Fahrbahndeckenabschnitte herzustellen, die konsistent sämtliche geforderten Leistungsmerkmale erfüllen.

FAQ

  • Warum ist die Rheologie bei der Gleitschalungsbetonierung wichtig? Die Rheologie ist bei der Gleitschalungsbetonierung entscheidend, da sie die Fließ- und Erstarrungsverhalten des Betons steuert. Eine geeignete Rheologie verhindert die Entmischung und gewährleistet eine gleichmäßige Materialdichte sowie weniger Unterbrechungen während der Betonierung.
  • Welche Auswirkung hat die Fließgrenze bei der Gleitschalungsbetonierung? Die Fließgrenze beeinflusst die Kraft, die erforderlich ist, bevor der Beton zu fließen beginnt. Eine angemessene Fließgrenze verhindert Probleme wie Oberflächenwasserabgabe (Bleeding) und Kantenabsacken (Edge Slump) und stellt sicher, dass die Mischung eine effiziente Betonierung unterstützt.
  • Wie hängen Slump-Flow und plastische Viskosität mit der Betoniereffizienz zusammen? Der Slump-Flow misst die Fließfähigkeit der Mischung, während die plastische Viskosität deren Widerstand gegen Bewegung beschreibt. Beide Faktoren tragen zu einer gleichmäßigen Materialaustragung und präzisen Betonieroperationen bei.
  • Wie hat die technologische Integration die Gleitschalungsbetonierung verbessert? Die Integration von IoT- und GPS-Technologien ermöglicht Echtzeit-Anpassungen der Mischungsverhältnisse, wodurch Schwankungen der Verarbeitbarkeit reduziert und die gesamte Betoniereffizienz gesteigert wird.